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Mir ist Klimaschutz sehr wichtig und um konkrete Aussagen treffen zu können ist es zuerst notwendig möglichst viele Daten an verschiedenen Standorten zu erfassen. Mehr Infos dazu am Schluss im Kapitel Referenzen. Wetterstationen gibt es bereits in allen Variationen, aber wenige mit der Möglichkeit auch CO2 , Feinstaub und Radioaktivität( ionisierende Strahlung, insbesondere Alpha-, Beta- und Gammastrahlung) zu messen. Diese professionellen Wetterstationen sind allerdings sehr teuer. Da mir aber diese Daten besonders wichtig sind, habe ich eine Möglichkeit gefunden, eine solche professionelle Wetterstation mit mechanischen standard- Komponenten aus dem Baumarkt und auch aus dem Haushalt auf, bzw. nachzubauen. Eine Version ist im folgenden Bild zu sehen (Umweltstation-1). Die zweite Version (Umweltstation-2) ist überwiegend identisch, allerdings entfällt der Wind und Wasser Aufbau mit dem WS3 Kombi - Sensormodul und wird u.a. durch das Sensor Modul BME680 ersetzt. Sehr wichtig ist auch mein flexibles Konzept mit den verschiedenen Software Erweiterungen. Es ist sehr einfach eine Erweiterung mit einen neuen/anderen Sensor, z.B. einen VOC oder UV Sensor durchzuführen, Details mit Beispiel im Kapitel Erweiterungen. Ich habe es mit einem Geigerzähler realisiert, welcher autonom mit eigenen Raspberry PI PICO W und eigener Stromversorgung läuft. Im Ausbau nach oben sind keine Grenzen gesetzt und bei den Preisen der Umwelt Sensoren und vor allem von einen Raspberry PI PICO W ist das einfach nur ideal. Messen und immer wieder messen und Daten erfassen. Je mehr Messungen an verschiedenen Standorten und deren Veröffentlichung hilft für mehr Sensibilität und macht auf den Klimawandel noch mehr aufmerksam. In eigener Sache: Mir geben die Feinstaub und CO2 Werte hier am Rande von München wirklich zu denken ! |
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Mechanischer Aufbau
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Elektronik Komponenten Folgende elektrische Komponenten habe ich verwendet: - Drei Generationen APRS WS1 WS3 Module für Wind, Wasser, Luft und Temperatur - BME680 Sensor für Luft und Temperatur - CO2 MH-Z19C-PH , Infrarot CO2-Sensor - SDS011 , Feinstaub-Sensor Nova Fitness - 3 mal Raspberry Pi Pico 2 W - 3 mal OLED-Display SSD1306 - Im Server/Client Betrieb, bei Software
Version-2 ist pro Wetterstation ein Server System zu Für den Geigerzähler RadiationD-V1.1 (CAJOE) ist ein zusätzliches Pico mit OLED Display und ein eigenes Netzteil, +5V erforderlich. Außerdem sind noch für die Pegel-Anpassung weitere Komponenten erforderlich. Ich habe es mit einen 74ALS00 gelöst: 74ALS00 Pin 1 -> LED D23 , 74ALS00 Pin 2 -> +5V, 74ALS00 Pin 3 -> GP16 |
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Elektronik: Sensor Modul-1
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Elektronik: Sensor Modul-2
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Elektronik: Geigerzähler RadiationD-V1.1 (CAJOE)
Der Geigerzähler, links im Bild, Typ: RadiationD-V1.1 (CAJOE) wird mit einen extra Raspberry Pico 2W angesteuert. Den Sensor DHT11 habe ich durch einen BMP280 ersetzt um auch den Luftdruck(+Temperatur) zu erfassen. Die Messeinheit ist µSv/h und steht für Mikrosievert pro Stunde. Es soll ja eventuell einen Zusammenhang zwischen Luftdruck/CO2 und Radioaktivität geben … und das will ich herausfinden. Die Daten werden zu beiden Servern übertragen. |
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Elektronik: Steuer Modul
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Software Die Software , Version 1 bis Version 4 steht komplett als zip-File zur Verfügung. Die Programme wurden komplett(derzeit) mit der Programmiersprache Python entwickelt. Tja, was soll ich noch dazu sagen: KI lässt grüßen. Mehr Informationen in der Datei InfoStatus.pdf. Damit keine Probleme auftauchen hinsichtlich gegenseitiger Beeinflussung habe ich die Sensoren mit der dazugehörigen Software auf 3 Raspberry Pico 2W verteilt. Für jeden Sensor gibt es 3 Programm Varianten, erst mal nur zum Auslesen der Sensor Daten, dann mit Anzeige auf dem OLED Display und dann noch mit Datenübertragung via WLAN. |
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Software Version 1 Ordner:
Version-1.
Diese Version ist ideal für den Einstieg und für
Testzwecke gedacht. Die Daten von jeden Sensor werden direkt im
Mini-OLED Display angezeigt. Bei der WLAN Anbindung arbeitet
jeder Raspberry Pico 2W hier quasi als “Mini-Webserver“.
Der
Geigerzähler RadiationD-V1.1
(CAJOE) ist
noch nicht für das WLAN vorbereitet.
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Software Version 2 Ordner:
Version-2
Für
einen stabilen
Dauerbetrieb
ist
eine Client/Server Architektur erforderlich. Ein zusätzliches
Server System ist nun nötig. Ich habe mich für das
Raspberry
PI Zero 2W System
pro Wetterstation entschieden. Hier die einzelnen Schritte für
die Installation:
Die Grenzwerte bei CO2 und Feinstaub werden mit Grün/Orange/Rot dargestellt. Infos:
Auf Anpassungen/Optimierungen
im
PI Betriebssystem will ich hier nicht weiter eingehen, da dies
bereits anderweitig
ausführlich
dokumentiert ist . |
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Software
Version
3 wget
https://bin.equinox.io/c/bNyj1mQVY4c/ngrok-v3-stable-linux-arm.zip Externe SSD Disk Der
Raspberry PI Zero
2W
hatte
bei der Implementierung mit externer SSD Disk ein komisches
Verhalten. Letztendlich ist es abhängig von der Qualität
des Netzteils. Bei mir hat auch der Eintrag:
program_usb_boot_timeout=2
in
der Datei: /boot/firmware/config.txt
geholfen. Geigerzähler
RadiationD-V1.1 (CAJOE)
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Software Version 4 Ordner:
Version-4
:
Vollausbau
mit
beiden
Wetterstationen,
Station-1 und Station-2. Der primäre SERVER1
befindet
sich in der
Station-1.
Dieser ist bei mir mit einer 520GB SSD bestückt, kann von
außerhalb erreicht werden via ngrok, empfängt und
speichert alle Daten von den Sensoren, auch von Station-2. Die
jeweiligen Sensor Programme mit dem Serverprogramm in der Version
4 (server_V4.py) befinden sich im Unterordner Station-1. Der
Server2
in
der Station-2
arbeitet
in meinem Fall mit der Server Version V2( server_V2.py) und
befindet sich mit angepassten Sensor Programmen in der Versionen
V4 im Unterordner Station-2. Jede Station arbeitet mit 3
Raspberry PICO 2W. Station-1 speichert immer alle Daten auf
SERVER1. SERVER2 in Station-2 prüft ob SERVER1 in Station-1
online ist und sendet dann die Sensordaten zu Station-1,
speichert aber auch die Daten auf Station-2, bestückt mit
einer 128GB SSD. Der Geigerzähler versucht immer die Daten
zu beiden Stationen zu senden. Speicherort(=SSD)
und Pfad
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Weitere Software Versionen Versuch:
Eigenes
Sensornetz
mit
hostapd/dnsmasq um Heimnetz zu “entlasten“: Bisher(jun-2026) habe ich leider keinerlei Nachrichten/Kontakte erhalten zwecks einer Erweiterung/Anregung und Zusammenarbeit… Schade! Ich wollte noch einen UV Sensor zusätzlich einbauen, aber mir fehlt im Augenblick die Lust und Energie für die mechanische Arbeit für ein Gehäuse mit UV Licht durchlässigen Glas. |
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Erweiterungen Wie bereits erwähnt ist bei meinem Konzept eine Erweiterung sehr einfach. Im Beispiel hier, ein LTR390 ALS+UV Sensor auf einem Breadboard montiert, verbunden mit einen Raspberry PI Pico 2W und einen OLED SSD1306 Display nach dem Motto, jeder Sensor bekommt sein eigenes Raspberry PI Pico. Arbeitsaufwand ca. 15 Minuten. Bei der Software kann man den größten Teil was die Anbindung ins WLAN betrifft von anderen Sensoren( z.B. BME680) übernehmen und dann die nötigen Anpassungen/Änderungen vornehmen. Das ist schon alles und relativ einfach zu bewerkstelligen. Für mich das Schwierigste, der mechanische Aufbau für den UV Sensor.
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Referenzen Inspiriert wurde ich durch folgende Seite: https://learn.pimoroni.com/article/enviro-plus-and-luftdaten-air-quality-station . Allerdings war die Lebensdauer des damals eingesetzten PMS5003 immer nur bei mir auf 1 Jahr begrenzt. Auch das damals eingesetzte Raspberry PI 3 hatte nach 3 Jahren ausgedient. Toll fand ich die Idee, die Sensordaten zu registrieren. Der dort veröffentliche Link https://meine.luftdaten.info/register funktioniert (bei mir) nicht mehr und ist wohl durch folgenden Link ersetzt: https://devices.sensor.community/login?next=%2Fmy-sensors Leider kann ich nicht herausfinden welches Datenformat auf dieser Seite erwartet wird. Die Idee mit vielen Sensordaten auf den Klimawandel hinzuweisen finde ich super. Vielleicht kann man diese Idee wieder neu beleben. Für
Anregungen und Hinweise bitte melden. Ich würde mich sehr
freuen |